der Vikarinnen und Vikare und der Pfarrerinnen und Pfarrer in den ersten Amtsjahren der Württembergischen Landeskirche

Mittwoch
16.15
- 17.45
Uhr

Workshops IV

Die Seite ist weiter im Entstehen und wird befüllt Texte eingereicht werden….

Folgende Workshops sind im Angebot:

  • Sandra Baier/Cornelius Küttner: Leitung quer gedacht – regiolokale Zusammenarbeit
  • Silke Fehrenbacher: Erfolgreich Fundraising in der Gemeinde aufbauen
  • Anna Förg: Meetings leiten….
  • Amin Josua: Lean-Startup & Kirche: Ein Menschen- und Bedürfnisorientierter Führungsstil für Kirche von heute

Sandra Baier und Cornelius Küttner

Leitung quer gedacht – regiolokale Zusammenarbeit

Leitung geschieht oft in hierarchischen Strukturen. Die regiolokale Zusammenarbeit lebt dagegen von der Vernetzung. Das verändert auch Leitungsstrukturen. Am Beispiel der Zusammenarbeit auf der Blaubeurer Alb wollen wir Einblicke geben, wie regiolokale Zusammenarbeit gelingen kann und wo dabei auch die Stolperstellen sind.

Cornelius Küttner und Sandra Baier arbeiten beide zu 50% im Gemeindepfarramt auf der Blaubeurer Alb und teilen sich zusätzlich eine 100% Transformationspfarrstelle. Die Transformationspfarrstelle wurde eingesetzt, um die regioloklalen Prozesse im Kirchenbezirk zu begleiten und voranzubringen.


Silke Fehrenbach

Erfolgreich Fundraising in der Gemeinde aufbauen

Fundraising ist mehr als Spenden sammeln. Warum wir keine Bettelbriefe schreiben, sondern Verbündete gewinnen. Wie Gemeinden mit Fundraising zusätzliche Angebote entwickeln und langfristig finanzielle Unterstützung erhalten können.

Silke Fehrenbach, Diplom-Volkswirtin, leitet seit April 2025 die Fundraising-Stelle der Evangelischen Landeskirche in Stellenteilung. Zuvor hat sie über elf Jahre das Fundraising der BruderhausDiakonie, Stiftung Gustav Werner und Haus am Berg verantwortet und in dieser Zeit ein breites Spektrum an Fundraisinginstrumenten eingesetzt. Zuvor war sie neun Jahre bei mission 21, evangelisches Missionswerk basel, tätig. Kirchliche Basiserfahrung bringt sie aus der Ältestenkreisarbeit in der evangelischen Landeskirche Baden sowie aus dem Kirchengemeinderat der Stiftskirchengemeinde Tübingen mit.


Anna Förg

Sitzungen leiten – gemeinsam die Grundlagen entdecken

In diesem Workshop geht es um die Grundlagen der Sitzungsleitung – ohne Anspruch auf Perfektion, aber mit viel Praxisnähe und Austausch. Ich bin selbst kein Profi auf diesem Gebiet, sondern teile Methoden und Erfahrungen, die mir geholfen haben, Sitzungen klarer, strukturierter und angenehmer zu gestalten.
Was erwartet euch:

  • Grundlegende Elemente einer guten Sitzung: Vorbereitung, Ablauf, Nachbereitung
  • Tipps zur Moderation und Gesprächsführung
  • Übungen zur Agenda-Gestaltung, Rollenverteilung und Zeitmanagement
  • Reflexion eigener Erfahrungen und gemeinsames Lernen

Ziel ist es, ein besseres Verständnis dafür zu entwickeln, wie Sitzungen sinnvoll gestaltet werden können – und dabei voneinander zu lernen.

Anna Förg ist seit September 2024 Studienassistentin am Pfarrseminar und ptz (50 %) und studiert parallel den Master „Unternehmenskommunikation und Rhetorik“. Zuvor war sie als Pfarrerin zur Dienstaushilfe in Zuffenhausen tätig – mit Geschäftsführungsaufgaben. Die Leitung von Sitzungen gehört für sie seit einigen Jahren zum beruflichen Alltag, und in diesem Workshop möchte sie praxisnahe Grundlagen weitergeben und gemeinsam mit Ihnen und Euch reflektieren, was gute Sitzungsleitung ausmacht.


Amin Josua

Lean-Startup & Kirche: Ein Menschen- und Bedürfnisorientierter Führungsstil für Kirche von heute.

Business- und Kirchenlogik scheinen wenig gemein zu haben. Doch das Lean-Startup-Prinzip teilt einen christlichen Kern: Ziel ist es, „Wert“ für Menschen zu schaffen – radikal an den Bedürfnissen des Individuums orientiert. Dem Griechen ein Grieche. Ohne überfordernde Erwartungen, alle abholen zu können oder dem Etikettenschwindel, dass alle eingeladen seien. Lean Startup bezieht die „Enduser“ (von Beginn an) in die Gestaltung von Kommunikationsangeboten ein: partizipativ, mutig, aber ohne Spekulationen. Annahmen werden getestet. Rasches Iterieren in Experimenten. Ein Gremium, das sechs Monate berät, was „die Leute“ vielleicht „anlockt“? Lieber nächsten Sonntag ausprobieren: Build – Measure – Learn. Bewahren oder ändern.
Kirchliches Handeln muss Antworten auf die Fragmentierung einer sich rasant wandelnden Gesellschaft finden. Dafür braucht es passende Methoden und einen Leitungsstil, wodurch Gutes bewahrt und Neues ermöglicht wird – mit einem Bewusstsein für Zielgruppen, aber nicht erst übermorgen.

Amin Josua ist Entrepreneur, (Digital) Mission Strategist und Theologe. Promoviert zum Thema „Ausrichtung und Gelingensfaktoren zur Kommunikation des Evangeliums mit jungen Menschen“, Mitgründer CVJM Heidelberg-Mitte, mit Jugendkirche & Fresh X. Danach Gründer und 6 Jahre Geschäftsführer für das Videogame „ONE of 500“ mit bis zu 14 Angestellten, heute Startup- und Gemeindeberater, Gastdozent sowie KI-Startup-Gründer.